Am späten Sonntagnachmittag traten die Owener Damen zum Auswärtsspiel beim Tabellenführer in Urach an. Dass dies ein schweres Spiel werden würde, stand von vornerein fest. Zum einen weil sich der Gegner vor Rundenbeginn mit mehreren Spielerinnen aus höheren Ligen verstärkt hat, zum anderen weil die Gäste ohne ihren Trainer anreisen mussten. Betreut wurde die Mannschaft von Steffen Klett.
Die erste Viertelstunde des Spiels gestaltete sich ausgeglichen und die Führung wechselte stetig. Die Teckstädterinnen zeigten sich zunächst unbeeindruckt vom schnellen Spiel des Gegners und hielten ihrerseits mit einer kompakten Abwehr und geduldigem Angriffsspiel dagegen, sodass es nach 15 Minuten 7:7 stand. Dann kam es zu einem unerklärlichen Bruch im Owener Spiel und Urach konnte mit 5 Toren in Folge deutlich davonziehen. Diesem Rückstand liefen die Owenerinnen fortan hinterher. Hektische Aktionen und hastig abgeschlossene Angriffe prägten in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit das Spiel der Gäste, wodurch es den Gastgeberinnen erleichtert wurde einfache Tore aus der 2. Welle zu erzielen. Mit einem direkten Freiwurf gelang Christine Waalkens vor der Pausensirene das 16:9.
Im zweiten Spielabschnitt änderten die Owenerinnen ihre Spieltaktik komplett und agierten fortlaufend mit einem siebten Feldspieler im Angriff. Ohne dies je trainiert zu haben erwies sich dieses Vorgehen als durchaus erfolgreich. Lediglich zwei Tore wurden durch dieses, auch risikoreiches Spiel, kassiert. Viele Würfe der Uracherinnen auf das leere Owener Tor verfehlten ihr Ziel. Auch die Abwehr stabilisierte sich wieder, sodass die Teckstädterinnen im zweiten Spielabschnitt insgesamt nur noch 10 Tore des Gegners hinnehmen mussten. Der Angriff zeigte sich, durch den zusätzlichen Feldspieler, wieder gefährlicher. Vor allem Ann-Christin Baumann gelang es immer wieder den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Mit sechs Toren, allesamt im zweiten Spielabschnitt geworfen, war sie eine der erfolgreichsten Werferinnen ihrer Mannschaft. Zu gefallen wusste auch Viktoria Thum, die auf der Außenposition stets für Gefahr sorgte und ebenfalls 6 Treffer erzielte. Durch eine geduldige Spielweise im Angriff gelang den Teckstädterinnen immer wieder der erfolgreiche Torabschluss. Auch wenn die Führung der Uracher uneinholbar schien, ließen sich die Owener Damen nicht hängen und kämpften verbissen um jedes Tor. Waren es für Urach acht Minuten vor Schluss noch komfortable sieben Tore Vorsprung, gelang es den Gästen ab diesem Zeitpunkt bis zum Abpfiff durch sechs eigene Torerfolge vier weitere Tore gut zu machen, sodass am Ende ein Spielstand von 26:24 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Die Owenerinnen bewiesen eine große Moral und unerschütterlichen Kampfgeist. Auch wenn die Aufholjagd gegen einen guten, aber durchaus schlagbaren, Gegner letztlich nicht belohnt wurde, können die Owener Damen doch positiv in die nun dreiwöchige spielfreie Zeit gehen. Auf diese Leistung gilt es nun im Training aufzubauen.

Turinsky; Mosca, Abdic, Rudy (3), Thum (6), Maier, Schmid (1), Hofmann (2) Ritter (1), Baumann (6/3), Waalkens (5)


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